Kältetherapie in München

Kältetherapie in München: Kryotherapie in unseren Kältekammern

Bei einer Kryotherapie handelt es sich allgemein um eine thermische Behandlung durch Kälte. Dabei wird der Temperaturunterschied zwischen dem Körper und der Umgebung ausgenutzt. Das Wort „Kryo“ ist griechisch und bedeutet soviel wie „kalt“ bzw. „Kälte“. Bereits in der Antike nutzte man die Kälte medizinisch. Zwei der wohl bekanntesten Antiken Ärzte, Hippokrates und Galen, berichten über die Wirkung von Kälte bei Schmerzen und eingeschränkter Beweglichkeit. Wir bieten Ihnen Ganzkörper-Kältetherapie (GKK) in München mit elektrischen Kältekammern, da wir uns letzten Endes für eine eine Ganzkörperkryotherapie ohne Stickstoff entschieden haben.

Elektrische Kältekammern in München.

Wir unterscheiden zunächst zwischen einer Ganzkörperkältetherapie und einer örtlichen (lokalen) Kryotherapie. Je nach Anwendungsbedarf wird entschieden, ob der ganze Körper oder lediglich ein kleiner Bereich behandelt werden soll. Davon hängt dann ab, ob man man von einer Ganzkörperkältetherapie (GKK)oder örtlich begrenzten Kryotherapie sprechen kann.

Ganzkörperkryotherapie in der Kältekammer:

Der gesamte Körper wird für die Dauer der Behandlung in der Kältekammer heruntergekühlt.  Eisbad oder eine Kneipp-Kur sind allgemein bekannt und bewährt. Beide erfordern eine Temperatur des Wassers bei ca. 5° C. Mit moderner Technik können jedoch noch viel niedrigere Temperaturen erreicht werden. Dr. Toshima Yamauchi aus Japan hat bereits in den frühen 1980er Jahren die weltweit erste Kältekammer entwickelt: einen begehbaren, isolierten Raum, in welchem therapeutisch wirksame Temperaturen von bis zu Minus 110° C erreicht werden konnten. Im russischen Sankt Petersburg  wurden die Forschungen und Entwicklungen von Dr. Yamauchi von Professor Baranov aufgegriffen. Durch ihn wurde die erste Eissauna bzw. Kältekammer für Einzelpersonen gebaut. Die Behandlungen mit extremster Kälte sind erstaunlicherweise angenehmer auszuhalten als beispielsweise Eisbäder oder Kneipp-Kuren. Physikalisch wird dies durch die Thermodynamik erklärt: Dadurch, dass Wasser eine deutlich höhere Wärmeleitfähigkeit als Luft besitzt, werden Temperaturunterschiede viel schneller durch das Wasser auf den Körper übertragen. Außerdem ist die Empfindung des Körpers gänzlich anders, denn die Umgebungsluft verfügt in einer Kältekammer bzw. Kryosauna über nur noch sehr wenig Feuchtigkeit und wird daher nicht als so kalt empfunden, obwohl die Haut schneller und stärker heruntergekühlt werden.

Kryotherapie in der Umgangssprache: Kältekammer, Kältetherapie oder auch Eissauna (Kryosauna) bei extremsten Niedrigtemperaturen:

Während dem Aufenthalt in der Kältekammer wird die Hautfläche in kürzester Zeit bis zum Gefrierpunkt herabgekühlt und das Gehirn vermutet, dass der Körper sich in einer lebensbedrohlichen Extremsituation befindet und fängt an, gegen die Kälte gegenzusteuern. Diese Methode wird bereits mit Erfolg für verschiedenste Krankheiten wie Rheuma, Arthritis, chronische Schmerzen, Schuppenflechte oder anderen Autimmunerkrankungen angewendet. Eine besondere Aufmerksamkeit wird der Kältetherapie zuteil, seit viele Hollywood-Stars die Kryotherapie als Schönheitsgeheimnis für sich entdeckt haben: die Haut wird gestrafft und es können in kürzester Zeit viele Kalorien verbrannt werden. Seither erfreuen sich diese neuen therapeutischen Möglichkeiten immer größer werdender Beliebtheit. Die Anwendungsdauer beträgt in der Regel ein bis höchstens drei Minuten. Nach der Behandlung kann man direkt im Anschluß beispielsweise ein Muskelaufbautraining oder eine Physiotherapie-Sitzung beginnen, oder man kehrt erfrischt und gestärkt in den regulären Tagesablauf zurück.

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